Engagierte Freiwillige, ehemalige Erzieherin. Die Geschichten von Frauen, die durch den Beschuss von Krywyj Rih ums Leben kamen.


Bei einem Raketenangriff, der am 2. April in Krywyj Rih stattfand, kamen vier Menschen ums Leben, darunter zwei Mitarbeiterinnen einer Autowaschanlage. Dies berichtet das Informationsportal 'Glavcom' unter Berufung auf SVOI. Die beiden verstorbenen Frauen hatten wichtige Ziele im Leben und waren nicht indifferent gegenüber der Situation im Land. Eine von ihnen, Jana Kurto, half Freiwilligen bei der Suche nach einem gefallenen Soldaten und sammelte Geld für die Behandlung ihrer kranken Mutter. Die zweite Frau, Inna Wynczkowska, träumte davon, von Polen in die Ukraine zurückzukehren, um Ostern mit ihrer Familie zu feiern. Beide wurden Opfer dieses schrecklichen Angriffs.
Infolge dieses Vorfalls ist auch die Zahl der Verletzten gestiegen. Es ist bekannt, dass 17 Personen verletzt wurden, von denen sich 11 in Krankenhäusern befinden. Unter den Opfern gibt es sogar ein Kind und eine Person in kritischem Zustand.
Der Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, reagierte auf diese Tragödie und betonte, dass ein wirksamer Weg, solche Angriffe zu stoppen, darin besteht, den Druck auf den Aggressorstaat, d.h. Russland, zu erhöhen. Selenskyj hob hervor, dass die Partner der Ukraine, insbesondere Amerika, Europa und andere Länder, in dieser Angelegenheit von großer Bedeutung sind, da nur internationale Sanktionen Russland zwingen können, den Krieg zu beenden.
Analyse
Diese Nachricht zeigt einmal mehr, wie der Krieg sich negativ auf die Zivilbevölkerung auswirkt. Vier Menschen starben durch den Raketenangriff, darunter zwei engagierte Frauen, die anderen halfen und ihre Träume und Pläne für die Zukunft hatten. Präsident Selenskyj appelliert an die internationale Gemeinschaft, die Ukraine im Kampf gegen die russische Aggression zu unterstützen. Dies weist auf die Notwendigkeit gemeinsamer Anstrengungen zur Gewährleistung des Friedens und der Sicherheit im Land hin.
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